März 2012

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Smaragdgrün

Titelbild Autor: Kerstin Gier
Originaltitel: Smaragdgrün
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Erscheinungsjahr: 2010
Seitenanzahl: 487 (im Hardcover)

Das gehört dazu

Smaragdgrün ist der dritte Teil der ersten Jugendbuch-Serie von Kerstin Gier und damit auch der Abschluss der Reihe. Alle Bände werden in mehrere Sprachen übersetzt. Die Titel der Edelstein-Trilogie lauten: Rubinrot, Saphirblau, Smaragdgrün.

Die Frau hinter der Geschichte

Kerstin GierKerstin Gier wurde 1966 in Bergisch Gladbach geboren und studierte nach ihrem Abitur Einiges. Zunächst begann sie mit Germanistik, Musikwissenschaften und Anglistik, dann wechselte sie aber zur Betriebspädagogik und Kommunikationspsychologie, was sie dann als Diplompädagogin abschloss. Nach mehreren Jobs begann sie 1995, überwiegend Frauenromane zu schreiben. Diese erschienen sowohl unter ihrem Namen, als auch den Pseudonymen Jule Brand und Sophie Bérard.

Darum geht's in dem Roman

Nachdem Gwen vom Grafen erfahren hat, dass Gideon sie nur benutzt und von Anfang an beabsichtigt hat, dass sie sich in ihn verliebt, hat sie schrecklichen Liebeskummer. Am liebsten würde sie sich komplett von ihm fernhalten, was aber aufgrund ihres Schicksals als jüngste Zeitreisende kaum möglich ist.

Einzig und allein Ablenkung verschafft Gwen ihr Großvater, der ihr einige Rätsel hinterlassen hat, nachdem Gwen ihn in der Vergangenheit aufgesucht hat und darum gebeten hat, ihr bei der Suche nach dem Geheimnis der Wächter zu helfen. Gemeinsam mit Leslie und Xemerius findet sie eine alte Kiste, die ein ganz besonderes Vermächtnis ihres Großvaters enthält, und ihr hilft, jede Menge über den Grafen und die Magie des Raben herauszufinden ... Was wird nun wirklich geschehen, wenn sich der Blutkreis der Zeitreisenden schließt?

Die Verpackung von außen

Das halte ich davon

Smaragdgrün schließt wie auch schon Saphirblau lückenlos an seinen Vorgänger an, sodass man als Leser absolut keine Probleme hat, sich wieder in die Geschichte einzufühlen. Sofort fühlt man mit Gwen, leidet mit ihr und wünscht sich nur das Beste für sie. Zudem ist man selbst auch immer noch sehr neugierig, was das große Geheimnis angeht und verfolgt die Handlung von Anfang an gespannt.

Ich war anfangs ein wenig skeptisch, weil Kerstin Gier auf nur wenig Seiten immer noch sehr viele Dinge aufzuklären hatte - das ist ihr aber außerordentlich gut gelungen. Viele Puzzleteile, die wir schon in den Vorgängern erhalten haben fügen sich am Schluss zusammen. Gegen Ende überschlagen sich nämlich die Ereignisse und es werden viele Dinge enthüllt, Dinge die man als Leser bereits ahnte oder hoffte. Am Ende wurde ich insgesamt sehr glücklich zurückgelassen, weil die Autorin wirklich kein Detail ausgelassen hat. Kerstin Gier ist es auch außerordentlich gut gelungen, alle Zeitreisen miteinander zu verknüpfen. So erfährt man beispielsweise, warum Gwen sich zu Beginn einmal selbst gesehen hat und viele Dinge mehr - ich war wirklich verblüfft, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenhängen und die komplizierten Geschichten doch so einfach aufgeklärt wurden. Wirklich spannend zu sehen!

Weiters positiv zu erwähnen ist wie auch schon in den Vorgängern der Schreibstil der Autorin. Kerstin Gier fesselt den Leser richtig, schreibt humorvoll, spannend und flüssig, sodass man das Buch als Leser gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Durch die wunderbaren Charaktere wie Xemerius erfährt das Buch auch wahnsinnig viel Witz, der in anderen Roman oft verborgen bleibt. Ich musste immer wieder lachen, weil einfach so viel trockener Humor von Seiten Xemerius' kam. Ohne diesen Charakter wäre die gesamte Reihe wohl nur halb so gut! Aber auch die übrigen Charaktere sind gewohnt echt und einzigartig, man fühlt mit jedem mit und will eigentlich keinen missen. Das macht es am Ende zwar noch schwieriger, die Reihe loszulassen, weil man die Charaktere nicht weiterverfolgen kann, ist aber umso besser während des Lesens.

Die Liebesgeschichte von Gideon und Gwen nimmt in diesem Teil zwar auch eine große Rolle ein, ist für mich persönlich aber im Vergleich zu den anderen Teilen eher nebensächlich gewesen. Im Vordergrund steht einach die Aufklärung aller bisherigen Rätsel. Trotzdem konnte die Autorin die Liebesgeschichte geschickt einflechten. Der Liebeskummer gemischt mit den immer wieder notwendigen Treffen hat zwar viel Mitleid für Gwen hervorgerufen, war aber auch sehr unterhaltsam für mich als Leser. Insgesamt kann ich einfach nur sagen, dass mich das Ende wahsinnig begeistert hat, ich nichts auszusetzen habe und die Reihe glücklich beendet habe!

In wenigen Worten

Smaragdgrün ist ein wundervoller Abschluss der Edelstein-Trilogie, der nicht besser hätte sein können. Gewohnt überzeugt Kerstin Gier mit Humor, tollen Charakteren und einem spannenden, flüssigen Schreibstil. Des Weiteren kann die Autorin alle bisher aufgetretenen Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammenfügen, sodass der Leser ohne übrige Fragen glücklich zurückbleibt. Ich vergebe außerordentlich gute 5 Schlüssel.

Schlüssel Schlüssel Schlüssel Schlüssel Schlüssel

im Detail:

  • Idee: 4 von 5
    Schön, wie die Autorin alles zusammengefügt hat! Super.
  • Figuren: 5 von 5
    Wie gewohnt perfekte Figuren, mit Xemerius als mein Lieblingscharakter.
  • Spannung: 4 von 5
    Im Großteil immer enthalten.
  • Einstieg in das Buch: 5 von 5
    Schließt lückenlos an den Vorgänger an, sodass man sofort wieder mitten in der Geschichte ist.
  • Spaß: 5 von 5
    Kaum zu übertreffen! Dank an Xemerius ;)
  • Cover: 3 von 5
    Das deutsche Cover finde ich in Ordnung, aber wieder viel zu blass. SMARAGDgrün ist einfach viel dünkler/kräftiger, als diesen komische .. Mintgrün würde ich es nennen. Die ausländischen Cover haben da eine viel bessere Farbgebung!

Kommentare

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