März 2012

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Percy Jackson - Diebe im Olymp

Percy Jackson Originaltitel: Percy Jackson & the Olympians: The Lightning Thief
Länge: 120 Minuten
Genre: Fantasy/Komödie
Altersfreigabe: FSK 10
Produktionsland: USA, Kanada
Erscheinungsjahr: 2010
Originalsprache: Englisch

Trailer 1, 2, 3

Wissenswertes zum Film:

  • Verfilmung des ersten Teiles der Buchreihe um Percy Jackson
  • Der Film startete in Deutschland bereits einen Tag vor den USA.
  • Die Rechte sicherte sich 20th Century Fox bereits vor Erscheinen des Jugendbuches.
  • Für den Film wurde das Alter der Hauptperson um fünf Jahre angehoben.

Inhalt:

Percy Jackson lebt in New York bei seiner Mutter und seinem Stiefvater. Percy hat seinen leiblichen Vater nie kennen gelernt, dafür liebt er seine Mutter umso mehr. Den Stiefvater hasst Percy Jacksoner jedoch, da dieser seine Mutter nur als Sklavin behandelt und sie nicht zu schätzen weiß.
In der Schule führt Percy ein unscheinbares Leben. Durch seine Legasthenie und sein Aufmerksamkeitsdefizit hat er nur wenige Freunde, der beste ist der gehbehinderte Grover. Entspannung findet Percy vor allem im/unter Wasser. Er kann seine Luft bis zu 7 Minuten anhalten und denkt so unter Wasser oft über seine Probleme nach.
Als Percy eines Tages mit seiner Klasse ein griechisches Göttermuseum besucht, verändert ein Zwischenfall mit seiner Englischlehrerin sein ganzes Leben. Diese verwandelt sich nämlich in ein Monster, eine so genannte Furie, und will ihn entführen. In letzter Sekunde können Grover und Percy's Lehrer Chiron gerettet werden. Diese bringen ihn zusammen mit seiner Mutter in ein Halbgöttercamp, wo Percy endlich die Wahrheit über seinen Vater erfährt.
Der Weg dorthin war allerdings von einigen Angriffen geprägt, so wurde auch Percys Mutter vom Minotaurus getötet. Grover klärt Percy nun endlich über sein Leben auf. Sein Vater ist Poseidon, einer der drei mächtigsten Götter. Grover ist ein Satyr, also ein Mensch mit einem Ziegenunterleib, und sein Leibwächter. Und Percy wird seit neustem verfolgt, weil er angeblich den Blitz des Zeus gestohlen haben soll.

Percy Jackson

Verwirrt begibt sich Percy in die Ausbildung. Als er von Hades, dem Bruder Zeus', erfährt, dass seine Mutter nur entführt wurde, begibt sich Percy zusammen mit Grover und einer neuen Freundin, Annabeth die Tochter der Athene, auf in die Unterwelt.
Um dort hinzugelagen, hilft ihnen der Campleiter Luke. Er gibt den dreien eine Karte, die sie zu den "drei Perlen der Persephone" führen sollen. Mit diesen Perlen könnten die drei ohne Schaden wieder aus der Unterwelt entkommen.
Blöderweise sind diese Perlen äußert gut beschützt. Percy, Grover und Annbeth müssen an Medusa, der Hydra und den Lotusessern vorbeikommen. Und als wären das nicht Strapazen genug, weiß Percy noch immer nicht, wer den Blitz des Zeus wirklich hat und wie er den Krieg unter Göttern aufhalten kann. Ob er der Herausforderung gewachsen soll?

Meine Meinung:

Dieser Film ist sehr .. gewöhnungsbedürftig. Ich saß die ganze Zeit im Kino und hab mich nur gefragt, wo zum Teufel ich hier gelandet bin. Die ganze Götterwelt ist meiner Meinung nach Percy Jacksonextrem lächerlich geworden. Die Unterwelt, also die Hölle befindet sich in Hollywood und der Olymp kann nur über das Empire State Building erreicht werden. Abgesehen davon sind die drei Hauptpersonen sehr naiv geraten. Percys Mutter hat das Arschloch, das sich Percys Stiefvater nennt, auch nur geheiratet, wei "dessen penetranter Geruch den Halbgottgeruch verdeckt". Ich mein, was für Gründe sind das bitte? Und so ging es die ganze Zeit in dem Film ab.

Insgesamt ist der Film natürlich sehr amüsant. Aber nicht wegen der geistreichen Witze sondern wegen der Lächerlichkeit und Naivität. Es passiert einem so oft, dass man in ernsten, actionreichene Szenen lachen muss, was einfach nicht sein sollte!!

Die Specialeffects waren hingegen recht gut. Monster wie die Furie, der Minotaurus und die Percy JacksonHydra wurden sehr gut und authentisch dargestellt und auch Hades und Medusa waren "göttlich". Man muss aber leider einfach lachen, wenn diese auf der Bildfläche erscheinen.

Alles in allem ist der Film ein netter Zeitvertreib, wenn einem einmal langweilig ist. Man wird durchaus unterhalten, wenn auch anders als erwartet. Ich würde euch aber empfehlen nicht mit zu viel Vorfreude in den Film zu gehen und ihn vor allen Dingen nicht zu ernst zu nehmen, sondern eher als Kabarett zu betrachen! :)

Bewertung:

Schlüssel Schlüssel Schlüssel Schlüssel Schlüssel

Punktvergabe weil man sehr viel lachen muss und wegen der doch akzeptablen Specialeffects
Punktabzug wegen der Lächerlichkeit und Naivität der Hauptprotagonisten!

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