März 2012

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 0 0 2 3 4
0 0 7 8 9 10 11
0 13 0 15 16 17 0
0 20 21 22 0 24 25
26 27 28 29 0 31 0

Willkommen auf milchreis.org

FotoDas ist meine kleine Homepage. Du findest hier vor allem Informationen zu Büchern, die ich lese und Rezensionen dazu, aber auch interessante Dinge zum Lesen und über mich sowie verschiedenste Fortsetzungsgeschichten in denen du jeweils den nächsten Teil schreiben kannst!
Schau dich doch einfach mal um, du findest sicher etwas, das dir gefällt!

Aktuell

Ich lese ... Neueste Rezension Buch des Monates März
Schattenschwingen - Tanja Heitmann Bartimäus - Das Amulett von Samarkand Riley: Die Geisterjägerin

Kategorien

Bloginternes Ich lese... Diskussionen Buchreihen Trends Stöckchen Statistik Challenges Neuheiten Alltag

Blogeinträge zum Thema "Diskussionen"

Die Sache mit den eBooks

09. 01. 2012 | 21:50

Als die ersten eBooks und geeigneten Reader dafür herauskamen, war ich ziemlich skeptisch, wütend und ängstlich zugleich. Skeptisch blank weil ich nicht wusste, ob das Ganze was taugt. Ob die Reader wirklich so viel besser zu lesen sind, als auf einem Handy/Laptop/PC oder Ähnlichem, ob das mit dem Spiegeln in der Sonne wirklich nicht vorkommt und und und ... Wütend grumpy weil es sich meiner (früheren) Meinung nach einfach nicht gehört ein ganzes BUCH auf dem PC/Reader zu lesen, denn ein Buch gehört gedruckt, das muss man in der Hand halten, die Seiten fühlen und umblättern können. Das Gefühl kann nichts ersetzen. Auch mit Hörbüchern kann ich bis heute nicht besonders viel anfangen. Ängstlich shock war ich, weil ich befürchtet habe, dass sich die eBooks viel zu schnell und zu sehr durchsetzen, sodass es irgendwann einmal vielleicht kaum noch gedruckte Bücher gibt. Ich hab da zwar schon sehr weit in die Zukunft gedacht, aber irgendwie wärs schon schade, wenn es die "Urform" des Buches nicht mehr gäbe - findet ihr nicht?

Ich war von Anfang an also eigentlich ein ziemlicher eBook-Gegner und wollte mich auch absolut nicht genauer darüber informieren, denn ich wollte auch nicht dass meine Überzeugungen ins Schwanken gerieten. Ich war und wollte auch für immer ein "Gedrucktes-Buch-Leser" bleiben - komme, was da wolle. rolleyes

Immer wieder wurde mir geraten, mir doch einen eBook-Reader zuzulegen, wo ich doch so viel lese, besonders auch im Urlaub. Es wurde versucht, mit die Vorteile schmackhaft zu machen, ich könnte mir meinen Bücherkoffer sparen, ich könnte Geld sparen, weil eBooks billiger sind, ich hab die volle Auswahl immer mit dabei und ich muss mir nicht überlegen wo ich die vielen Bücher im Regal denn noch überall hinstellen soll. Aber ich blieb standhaft. Denn ich habe mich einfach absolut geweigert, jemals einen eBook-Reader zu kaufen. lazy Abgesehen davon war ich immer noch sehr skeptisch und konnte einfach nicht glauben, dass der Reader mit direkter Sonneneinstrahlung wirklich keine Probleme hat. Sonderlich viele Vorteile hatte er für mich ja nie, aber wenn, dann wollte ich ihn besonders auch im Urlaub benützen, und da war ich einfach ein wenig skeptisch, ob das denn überhaupt so funktioniert.

KindleDann kam plötzlich eine große Wende, der Kindle kam auf den Markt und damit wurden eBooks plötzlich noch viel populärer als sie bisher waren. Viele Buchblogger legten sich so ein Teil zu, auch jene, von denen ich gedacht habe, dass sie eigentlich die selben Überzeugungen teilen wie ich: Dass wir das Verschwinden von gedruckten Büchern nicht unterstützen wollen, sehr radikal ausgedrückt. Doch dann kamen die ersten Testberichte, die vielen Schwärmereien und die Fotos, und irgendwann kamen mir dann doch Zweifel, ob ein eBook-Reader tatsächlich einfach nur schlecht ist. Trotzdem habe ich weiterhin versucht, die Informationen, Schwärmereien und Testberichte nicht weiter an mich heran zu lassen, denn ich wollte einfach nicht von meinen Überzeugungen wegkommen. Für mich ist ein Buch nach wie vor nur ein Buch, wenn ich es in gedruckter Form in der Hand halten kann.

Mittlerweile besitzt aber wohl fast jeder, der viel liest, auch einen Reader. Und mittlerweile werden die Blogs nur so von Testberichten, Tipps und Werbung für billige eBooks überhäuft! Irgendwann kann selbst ich mich nicht mehr weigern, nichts über Reader zu lesen. Und irgendwann wurde mir dann bewusst, dass so ein eBook-Reader vielleicht doch Vorteile haben kann. Nämlich als ich bei einigen Neuerscheinungen gelesen habe, dass sie nur als eBook erscheinen. Meistens sind das natürlich keine richtigen Bücher, sondern nur Kurzgeschichten, Prequels von Reihen oder Ähnliches, aber trotzdem ist damit eigentlich meine schlimmste Befürchtung zum Teil eingetroffen: eBooks ersetzen gedruckte Bücher. depressed Die Liste der Kurzgeschichten, die ich haben wollte, wurde immer länger - und wenn ich mir keinen Reader kaufe, würde ich diese auch sehr spät bis nie erst zu lesen bekommen. Die Idee eines eBook-Readers für mich selbst keimte also zum ersten Mal in mir.

Schon bald habe ich mich dann mehr informiert, wollte ich den Reader doch nur, um die Extras für die Reihen und Ähnliches zu lesen. Das spricht ja eigentlich nicht so völlig gegen meine Prinzipien. Immerhin ist klar, dass man nur wenige Seiten nicht als ganzes gedrucktes Buch verkaufen kann, denn wer würde das schon haben wollen, außer einem so gestörten Freak wie ich? Ja, das habe ich mir eingeredet. Aber auch ich werde erwachsener - und gestehe mir mittlerweile ein, JA, meine Überzeugungen haben sich halt geändert, und mittlerweile bin ich kein eBook-Gegner mehr, na und?. Mir war klar, dass ich wohl auch in baldiger Zukunft Besitzerin eines Readers sein würde.

Sony Reader PRS-T1Nach einigem Hin und Her, nach Recherchieren, Googlen, Testen und andere Leute befragen (an dieser Stelle vielen Dank an Stephie), war mir schnell klar, dass es nur zwei Möglichkeiten für mich gibt: den Amazon Kindle oder den Sony Reader PRS-T1. Beides ausgezeichnete Geräte, die für mich kaum nennenswerte Nachteile haben, beide recht günstig. Bei ungefähr 100 € fände ich es auch nicht allzu schlimm, wenn der Reader nach einem Jahr in der Ecke liegen würde. Ich denke, das verkrafte ich. Schlussendlich war dann wohl das Design ausschlaggebend, denn der Sony sieht einfach um Längen besser aus! Gesagt, getan habe ich nun gestern tatsächlich meinen ersten eBook-Reader bestellt, ich alte Gegnerin! Und nun kann ich es kaum erwarten, bis er endlich bei mir eintrudelt, würde ihn am Liebsten schon täglich mit in die Uni nehmen. Denn die Vorteile sind mir mittlerweile alle klar:
  • Die ganzen Kurzgeschichten und Extras, die nur als eBook erscheinen, sind so auch für mich zugänglich.
  • Der Reader ist leicht und handlich und kann überallhin mitgenommen werden. Wenn meine Tasche für die Uni mal sehr schwer ist, lese ich halt ein eBook statt eines dicken Hardcovers!
  • Ich spare mir im Uralub massenhaft an Gepäck, wenn ich Bücher für den Reader mitnehme. Ich weiß aber noch nicht, ob ich tatsächlich so viele ganze Bücher für den Reader kaufen werde, aber nur Kurzgeschichten will ich auch nicht lesen.
  • Bücher, die in meinem maßgeschneiderten Regal nicht ganz Platz haben, weil sie außergewöhnliche Formate haben (Zweilicht bspw. ist zu hoch!) kann ich nun ganz bequem als eBook kaufen und so lesen. Wenn sie ohnehin nicht in mein Regal passen, brauche ich sie auch nicht zu besitzen.
  • PDF Dateien kann ich (hoffentlich, da bin ich noch nicht ganz sicher) bequemer lesen, als am PC. Früher habe ich mir die immer ausgedruckt.
  • Ich kann endlich die Online-Ressourcen unserer Uni-Bibliothek benutzen! Die PDFs hierzu lade ich mir einfach übers Uni-Netz runter, kann diese somit auch endlich besser lesen. Ganze Bücher wollte ich nie ausdrucken, und am PC einzelne Seiten zu lesen oder Ähnliches habe ich gehasst. Ihr wisst ja: Ich liebe gedruckte Bücher.
  • Ich kann mir Geld sparen, wenn ich eBooks kaufe.
  • Er ist ja irgendwie doch schick...
  • ...
Und viele, viele mehr Gründe!! Heute wurde der Sony Reader auch schon verschickt, und ich hoffe doch sehr, dass er morgen schon in Freilassing ankommt. Ich habe nämlich bei Sony Deutschland bestellt, weil der Reader dort 10 € billiger ist, und musste dafür natürlich eine deutsche Lieferadresse angeben. Aber wenn er morgen schon in Freilassing ist und gleich nachgeschickt wird, bekomme ich meinen neuen Schatz bestimmt noch diese Woche! Ich kann es kaum noch mehr erwarten!! Hätte ich direkt bei Sony Österreich bestellt, ginge es vermutlich schneller, aber so konnte ich mir einfach mehr Geld sparen. Mit dem Studentenrabatt von 10 % hab ich für meinen Reader so nur 134,10 € bezahlt!

Ich hätte nie gedacht, dass ich alte eBook-Gegnerin jemals so über einen Reader ins Schwärmen gerate und es kaum noch abwarten kann, bis er bei mir ist. Eine Angst bleibt aber noch: Was mache ich, wenn mir das Lesen am Reader so Spaß macht, dass ich doch keine gedruckten Bücher mehr will?! Irgendwo verstecken sich meine alten Überzeugungen ja doch noch...

Wie seht ihr das Ganze? Seid ihr eBook-Freunde oder -Gegner? Warum? Welche Vorteile seht ihr in Readern, welche Nachteile? Habt ihr auch ein paar Ängste, was die Zukunft betrifft?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen - und wie ich zu Readern stehe, wenn ich sie wirklich länger benutzt habe!

Sind Jugendbücher wirklich Jugendbücher?

13. 09. 2011 | 14:53

In letzter Zeit habe ich mir immer wieder Gedanken gemacht, was denn ein Jugendbuch und das empfohlene Alter für jenes ausmacht. Sind Jugendbücher wirklich nur für die "Jugend" geeignet? Und wer fällt überhaupt in das Gebiet der "Jugend"? In den nächsten paar Absätzen werde ich meine Gedanken ein wenig sortieren... sweatdrop

Jugendbücher nehmen in der heutigen Zeit einen großen Teil der Neuerscheinungen ein. Unter Jugendbücher können so ziemlich alle Genres fallen: Von Fantasy und Science Fiction angefangen geht es über Liebesromane und Historisches bis hin sogar zu Ratgebern. Kein Teilgebiet von Büchern ist so umfangreich, und das ist wohl auch einer der Gründe, warum Jugendbücher für so viele Leser so interessant sind.

Aber was ist ein Jugendbuch nun eigentlich? Lässt es sich nur nach dem Alter der Protagonisten als solches kennzeichnen, oder gibt es viel mehr Dinge, die ein Jugendbuch ausmachen? blank Eine sehr schwierige Frage, wie ich finde. Denn immer wieder gibt es Jugendbücher, die meiner Meinung nach nicht unbedingt für Jugendliche geeignet sind. Warum ist dieses Buch dann ein Jugendbuch? Bloß weil die Hauptperson 15 Jahre alt ist? Das kann es doch nicht sein. Viel wichtiger ist doch der Inhalt, und ob der für einen Jugendlichen geeignet ist oder nicht.

Damit kommen wir auch schon zum nächsten Thema, über das ich mich bei Jugendbüchern immer wieder ärgern muss: Die Altersempfehlung. Nach welchen Kriterien entscheidet ein Verlag, für welches Alter das Jugendbuch geeignet ist? Schon oft habe ich Bücher "ab 12" gelesen, bei denen ich mir dann aber doch denke, dass das für Zwölfjährige ganz schön kriegerisch/blutig/Ähnliches ist. Warum hat es dann die Altersempfehlung ab 12?

Manchmal lese ich spannende und gute Jugendbücher, die ich meiner dreizehnjährigen Schwester aber noch nicht empfehlen würde, weil ich sie einfach noch für zu jung halte. Dabei ist 13 meiner Meinung nach genau das richtige Alter für "Jugendbücher". Oder etwa nicht?

Dann gibt es auch noch so Altersempfehlungen wie "14-16 Jahre". Woran wird denn das wieder fest gemacht? Ist das Buch für 18jährige schon wieder langweilig, oder warum ist das auch nach oben hin beschränkt? saywha Ich persönlich lese ja sehr viele Jugendbücher, im Prinzip eigentlich kaum anderes. Ich bin zwar auch erst 19 und damit immer noch ein "teenager", wage aber doch zu behaupten, dass ich eigentlich nicht mehr in das Zielgebiet, die "Jugend" falle.

Schon des Öfteren wurde ich gefragt, warum ich denn "Kinderbücher" lesen würde, und ob ich mich nicht lieber in der Erwachsenenabteilung umsehen will. Viele können Kinder- und Jugendbücher nicht unterscheiden und wundern sich darum umso mehr, warum sie mich in einer Buchhandlung in dieser Abteilung finden. Aber ist es peinlich, sich als "junge Erwachsene" ein "Kinder- und Jugendbuch" zu kaufen? Ich persönlich bin absolut nicht dieser Meinung. Denn Jugendbücher sind so vielfältig und heutzutage überhaupt nicht mehr kindlich.

Ganz im Gegenteil. Jugendbücher sind so vielfältig, sie vereinen viele verschiedene Genres in nur einem Buch, und lassen so die Leserherzen höher schlagen. Warum ein so extremer Genremix bei Erwachsenenbüchern eher selten existiert, verstehe ich einfach nicht.

Die Themen, Inhalte und Handlungen von Jugendbüchern sind einfach welche, die die ganze Welt interessieren. In vielen Jugendbüchern findet sich heutzutage eine Gesellschaftskritik, die alle etwas angeht und nicht nur Jugendliche. Warum soll solch ein Buch dann nur von Jugendlichen gelesen werden? Ich persönlich finde es schade, wenn Leser sich davon abhalten lassen, dass das Buch eigentlich für Kinder und Jugendliche ist.

Besonders witzig finde ich es dann, wenn Jugendbücher als "Erwachsenenausgabe" neu erscheinen. Dazu gehören zum Beispiel die Bände von Twilight oder auch Die Beschenkte. Diese haben dann meistens weniger kindliche Cover und lassen sich nicht nur in der Jugendbuchabteilung finden. Warum wird das gemacht? Um Erwachsene auf so tolle Bücher aufmerksam zu machen, oder um ihnen die "Peinlichkeit" des Stöberns in Kinder- und Jugendbuchregalen zu ersparen? Einerseits finde ich das sehr spannend, da sich so vielleicht mehr Leute für die entsprechenden Romane interessieren, andererseits aber auch eigenartig. Denn wenn ein Buch auch für Erwachsene konzipiert ist, soll es nicht als Jugendbuch beworben werden, dann doch bitte eher als All-Age-Roman.

Insgesamt kann ich einfach nur sagen, dass ich die besten Bücher, die ich jemals gelesen habe, aus dem Jugendbuchregal geholt habe. Für mich sind diese Bücher die vielseitigsten und spannendsten, und da ist es mir völlig egal ob ich 13 bin oder 31 oder 63. Wenn mich das Thema interessiert und ich den Schreibstil der Autoren mag - warum soll ich dann andere, "Erwachsenenbücher" lesen? Für mich einfach unverständlich.

Was haltet ihr davon? Was macht ein Jugendbuch aus, und was haltet ihr von den Altersempfehlungen? Sind diese sinnvoll oder interessieren sie euch nicht mal? Wurdet ihr schon mal blöd angesprochen, weil ihr als Erwachsene Jugendbücher für euch selber kauft? Mich interessieren eure Geschichten! sick
Content Management Powered by CuteNews


zurück | nach oben