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[Testbericht Reader] Zubehör 29. 02. 2012 | 19:21

So und wie versprochen heute der letzte Teil meiner Sony Reader-Testbericht-Reihe. Ihr findet den vollständigen Testbericht nun auch in der Navigation unter Rezensionen, einfach Sony Reader PRS-T1.

Zubehör ist immer praktisch und toll, und musste somit auch für meinen Sony Reader her. Wichtig war mir eine Tasche, damit ich ihn auch außerhalb von zu Hause nutzen kann und eine matte Oberflächenfolie, weil mich das Glänzende vorne so gestört hat. Letztere habe ich bei DecalGirl gekauft, wie ich bereits am Montag erwähnt habe.

Skins von DecalGirl

Bei DecalGirl kann man sich Skins für alle möglichen Geräte bestellen, unter anderem auch für den Sony Reader PRS-T1. Ein solcher Skin kostet 19,99 $, nach Deutschland bzw. Österreich sind es dann nochmal knapp 10 $ Versand, man kommt also insgesamt auf über 20 €, was nicht gerade billig ist. Ich konnte mir zum Glück einmal Versandkosten sparen, weil meine Schwester sich auch gleich einen Skin für ihren Reader, den sie zum Geburtstag bekommt, gekauft hat und hatte zusätzlich einen 10 % Gutschein. Das wird aber leider nicht immer so sein, also muss man sich einen solchen Kauf auch gut überlegen. Mir wars das aber auf jeden Fall wert, weil mich diese reflektierende, glänzende Oberfläche schon sehr gestört hat.

Bei DecalGirl hat man eine riesige Auswahl an Skins und kann sich etwas völlig ausgefallenes, ein schlichtes Muster oder einfach nur einen farbigen Skin bestellen. Anfangs habe ich eher zur einfachen schwarzen Folie tendiert, einfach nur um das Glänzende abzudecken, aber die vielen bunten Skins haben mich auch irgendwie gereizt. Letztendlich habe ich mir dann den „Fly Me Away“-Skin bestellt, und ich bereue die Entscheidung nicht.

Bestellt habe ich am Freitag, 10. Februar 2012, verschickt wurde am Montag, 13. Februar 2012 und am Freitag, 24. Februar 2012 kam der Skin auch schon bei mir an. Ich denke, dass zwei Wochen Versandzeit von den USA nach Österreich sich doch sehen lassen können ;)

Weil ich selbst immer ein wenig ungeschickt bin, habe ich meinen Vater die Folie auf den Reader aufbringen lassen, der bei so etwas immer sehr genau ist. Eigentlich ist das Kleben aber absolut nicht schwer, und sollte von jedem durchgeführt werden können. Soweit ich weiß, garantiert die Firma sogar dafür, dass jeder es aufbringen kann und ersetzt Skins, die beim Aufkleben kaputt gehen kostenlos. Nur die Versandkosten müssen erneut bezahlt werden. Dem Skin liegt bei der Lieferung aber auch eine gute Anleitung bei.

Zunächst soll man den Reader gut von allen Staubpartikeln und Fingerabdrücken reinigen. Das habe ich mit meinem Brillenputztuch gemacht, und ist nicht allzu schwer.

Bevor man die Folie von der Vorlage nimmt und auf den Reader aufbringt, sollte man sich gut überlegen, bei welcher Ecke man sich orientieren kann und anfangen möchte. Beim PRS-T1 eignen sich hierfür die Tasten vorne, weshalb wir im linken unteren Eck mit dem Aufbringen begonnen haben. Dann arbeitet man sich einfach schrittweise vor, und versucht alle Kanten zu beseitigen, was nicht schwer ist. Nur eines haben wir festgestellt: Wenn sich die Farbe der Folie kaum vom Reader abhebt, wie es bei mir der Fall war, ist es noch viel schwieriger, sich zu orientieren. Beim weißen Reader meiner Schwester ging es viel leichter.

Bei der Rückseite orientiert man sich am besten am SD-Karten Slot. Und schon ist der Reader fertig beklebt.

Mir gefällt meiner jetzt noch besser als vorher, denn jetzt hat er etwas Individuelles, das nicht jeder hat. Und er reflektiert auch nicht mehr beim Lesen!

Wenn ihr euch auch so einen Skin kaufen möchtet (aus dem selben Grund wie ich), dann achtet darauf, dass ihr bei der Bestellung „Matte/Satin Finish“ anstatt von „High Gloss Finish“ angebt, denn sonst glänzt der Reader noch immer ;)

Die Schutzhülle von außen

Weil der Reader so unheimlich praktisch für unterwegs ist, möchte man natürlich nicht nur zu Hause damit lesen. Um ihn aber auch sicher transportieren zu können, ist eine Tasche von unbedingter Wichtigkeit.

Ich habe sehr lange nach etwas gesucht, weil ich gerne eine knallige Farbe wollte, aber nicht unbedingt diese komischen Hüllen, die dann wieder wie ein Buch aussehen sollen. Eine Tasche von Sony selbst kam für mich also nicht in Frage. Komischerweise gibt es bisher aber noch nicht allzu viel Auswahl in fremden Shops.

Dann ist mir eingefallen, dass eventuell die Firma fitBAG eine Tasche für den Sony Reader anfertigen würde. Von der Firma habe ich bereits eine Tasche für mein Handy, und ich bin sehr zufrieden damit.

Ich war positiv überrascht, als ich an einem Sonntag Abend noch eine Antwort auf meine Mail bekommen habe, in der ich nach einer Tasche für den Sony Reader PRS-T1 gefragt habe: Ja, es ist möglich, aber es kostet 5 € mehr, egal für welches Modell.

So etwas hatte ich mir schon gedacht, immerhin benötigt man für eine solche Tasche viel mehr Stoff. Das wars mir aber auch wert, also habe ich gleich bestellt: Eine gelbe Echtledertasche sollte es für mich werden. Ich war gespannt!

Ungefähr eine Woche später kam auch die Tasche bei mir an, und ich finde sie toll. Der Reader passt perfekt hinein und ist meiner Meinung nach wirklich gut geschützt. Die Mikrofaserinnenseite reinigt ihn zudem jedes Mal, wenn man ihn hinein- oder herausgibt.

Was vielleicht nicht jedem gefällt, ist dass die Tasche nicht wirklich verschließbar und oben offen ist. Aber ich hatte bisher noch kein Problem damit - der Reader ist mir noch nie herausgerutscht.

Fazit

Der Sony Reader ist toll und ich gebe ihn nicht mehr her. Ich habe bereits einige eBooks damit gelesen, und werde es auch in Zukunft noch tun. Momentan finde ich es manchmal sogar schade, wenn ich wieder zu einem „echten“ Buch greifen muss, weil ich die ja auch noch lesen möchte.

Er ist leicht, handlich, kann überall hin mitgenommen werden und ist einfach nur praktisch. Ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen!

Das war nun das Ende meiner Artikelserie. Für weitere Fragen bin ich natürlich offen ;) Ich werde übrigens ziemlich wahrscheinlich in naher Zukunft auch einen Artikel über Calibre schreiben.
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